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Holz- und Papierverbrauch in der Gemeinde:
Es gibt gute urwaldfreundliche Alternativen. Sie müssen nur eingesetzt werden.
Wenn sich eine Gemeinde als urwaldfreundlich erklärt, verzichtet sie auf Holz aus Raubbau und setzt statt dessen Hölzer und Holzprodukte mit dem
FSC-Label für umwelt- und sozialverträgliche Produktion und/oder Holz aus der Schweiz beziehungsweise dem benachbarten Ausland ein.
Die Schweizer Gemeinden, oft Träger grosser Bauvorhaben, können mit ihrem Entscheid die Nachfrage nach nachhaltig gewonnenem Holz aus vorwiegend einheimischen Wäldern steigern.
Beim Papier wird wo immer möglich auf Recyclingpapier mit dem Blauen Engel umgestellt. Wo unbedingt hochweisses Papier eingesetzt werden muss, soll es Papier mit dem FSC-Label sein.
Konventionelles Frischfaserpapier enthält nämlich oft Zellstoff aus der Zerstörung von Urwäldern – vor allem aus nordischen Ländern.
Urwaldfreundlich ist kein Label, sondern eine Selbstdeklaration nach dem Prinzip: Gemeinden tragen hier in der Schweiz dazu bei, die Urwälder weltweit zu schützen. Die Gemeinden sind verpflichtet, gegenüber der Aktion «urwaldfreundliche Gemeinden» innerhalb von zwei Jahren aufzuzeigen, dass die Kriterien erfüllt werden.
Mit Hilfe einer Checkliste (PDF; 306 KB)
können Sie leicht herausfinden, ob Ihre Gemeinde bereits auf dem
Weg zu einer urwaldfreundlichen Gemeinde ist.
Unterstützung durch den FUPS
Seit Anfang 2008 betreut der Förderverein für umweltverträgliche Papiere und Büroökologie (FUPS) im Mandat die Gemeinden. Der Verein informiert seit über 25 Jahren kritisch zum Thema Ökologie und Papier und publiziert Ratgeber sowie eine Zeitschrift. Neu akquiriert er auch zusätzliche urwaldfreundlich-Gemeinden, unterstützt interessierte Behörden bei der Umstellung und publiziert viermal jährlich die Zeitschrift «urwald-info».
Liste der urwaldfreundlichen Gemeinden
Wie wird eine Gemeinde urwaldfreundlich?
Kontaktadresse für interessierte Gemeinden: info@fups.ch
Falls Sie in einem Kanton arbeiten oder sich in ihrer Region für den Urwaldschutz einsetzen möchten, leiten wir Sie gerne weiter zu Greenpeace
www.greenpeace.ch/urwaldschutz
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